13. August 2010
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Die letzte baltische Nuss ist geknackt. Am Ende wurde es gar noch zu einer richtigen Performance. Ich war in Kaunas (schöne ruhige und angenehm 'normale' Stadt. Übernachtung beim Erzbischof (in einem bischöflichen Gästehaus). Hallelujah. Dann hatte ich mir 100 km vorgenommen, aus denen 120 wurden, weil die Verständigung in Litauen schwieriger ist als in den beiden nördlicheren Ländern. Auf dem Land (aber nicht nur, auch auf dem hiesigen Markt und am Bahnhofsschalter) hilft russisch eher als englisch. Wenn aber einer in langem Redefluss erklärt, wo's lang geht und ich nur geradeaus, links und rechts verstehe, sind Missverständnisse vorprogrammiert. Immer Geradeaus, kann bedeuten, dass die Hauptstraße nach links weitergeht, während es geradeaus in eine Nebenstraße geht. Und wortgläubig wie ich bin, nehme ich die Nebenstraße. 6 km Schotter, dann ein paar Männer im Dorf vor dem Kramladen. Langes Palaver, in dem mir alle Orte vorgelesen werden, die ich auch auf der Karte lesen kann. Dann endlich: zurück über den Schotter und dann nach rechts wieder auf Schotter… Irgendwann empfing mich dieser unsanft, weil das Rad absolut nicht weiter wollte oder konnte. Daher die zusätzlichen 20 km (in Zeit gerechnet war das wie 40 km). Ankunft in Trakei (wunderbare Sommerfrische mit Burg und viel Wasser) gegen 22.00 Uhr. Sanierung unter der Dusche, ein Bier und dann das Bett.

Vorgestern dann ohne weitere Komplikationen nach Vilnius.

Überraschend: die schönste der drei Kapitalen: großzügig, fröhlich, kommunikativ, bunt, viele Kirchen, Biergärten und …normales… Stadtleben. Gestern Abend ein Chopinkonzert in einer barocken Kirche, die das Sowjetsystem ziemlich heruntergewirtschaftet hat, elementar renoviert. Extrem stimmungsvoll. Sie sollten es so lassen: diese Bischöfe und anderen Heiligen, die an den Wänden stehen, und nicht mehr recht zu wissen scheinen, wie das himmlische Jubeln geht. Und in all dem diese göttliche romantische Musik.

Und als das Konzert zu Ende war, ringsum auf engem Raum andere Musik: Rock und Pop, Jazz und auf dem kleinen Wiesenstück alte Tanzmusik mit Ziehahrmonika, Geige und fröhlichen Tanzpaaren (spontan!)

Einen ganz anderen Aspekt entdeckte ich dann heute. Doch davon später.

Ich grüße alle,

Otto

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