09. Juli 2010: Sankt Petersburg
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Schlange im Hof der Eremitage. Ein wenig Zeit ist mitzubringen. Stimmung: sommerlich heiter, entspannt und jugendlich.

In den Museen bezahlen Ausländer mehr als Russen. Davon abgesehen gibt es viele Besucherkategorien, die vom Eintrittsgeld befreit sind: Kinder, Veteranen der Roten Armee, Helden der Sowjetunion, Ordenträger, Veteranen der Belagerung von Leningrad.

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Die Eremitage beherbergt nicht nur Kunstwerke. Sie ist Kunstwerk.

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Antike Schönheiten, göttlich.

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Der spöttische Geist: Voltaire

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meine Lieblingsporträts:
Caravaggio,
Greuze,
Gainsbourgh
Goya

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die Generäle des 'Großen Vaterländischen Kriegs' gegen Napoleon, Feldmarschall Kutusov

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Die Herberge war im dritten Stock. Mein treues Rad befestigte ich im Erdgeschoss am Treppengeländer.

Nach dem Museumsbesuchs fuhr ich mit ihm den Newski-Prospekt entlang und durch andere Straßen im Zentrum. Die Bilder:

- der Newski-Prospekt

-Die deutsche lutheranische Kirche


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- Arkaden mit guten bis luxuriösen Läden im Innern der Häuser (hier nicht zu sehen) - und eine skurril-kuriose Ausstellung. Ich habe ein Bild gemacht, nicht wissend, dass zu zahlen war. Dann wurde ich vertrieben.

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Kneipen am Weg.

In dem Jägermeisterlokal traf ich russische Fußballfans, die ein lokal wichtiges Spiel sahen. Ich erfuhr, dass der russische Jägermeister die Tiere nicht jagt, sondern ausschließlich hegt. Ob es wahr ist?

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Das hat mich fasziniert: Regenwasserentsorgung höchst unkompliziert. Im Eifelstädtchen Bad Münstereifel (gewiss auch anderswo) besteht die Stadtverwaltung darauf, dass jeder Tropfen ins öffentliche Kanalnetz fließen muss. Frage allerdings hier: Was machen die, wenn es mal heftiger regnet oder im Frühjahr taut?

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Zar Peter hat seine Bauern gezwungen, seine neue am Westen orientierte Residenzstadt in lebensfeindliches Ambiente zu bauen. Die Kanaäe sind der Stolz der Stadt.

Am Abend dieses Tages habe ich diese 'elektronische' Postkarte nach Hause geschickt:

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Wenigstens mal zwei Fotos, damit ihr glaubt, wo ich bin. Es hat ja was Unwirkliches, dass ich in Russland herum radele und eine Woche in Leningrad/St. Petersburg in einer Jugendherberge hause. Das hätte vor 25 Jahren mal einer vorschlagen sollen...

Otto

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