| 20. August 2010 | |
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20.08.2010
Ein Tag der kleinen Wunder.
Es begann mit einer Oetziade (oder Ottoniade!). Hatte am Morgen mein Gepäck bereitet und bin nach dem üblichen Scheck der wichtigen Dinge, Geld, Papiere, Fotoapparat, Brillen etc. noch einmal in die Allensteiner Burg gefahren, um das masurisch-ermländische Museum zu sehen. Dort stellte ich fest, dass ich die Lesebrille mit hatte, die in Ausstellungen nicht (mehr) viel hilft. Immerhin Turmbesteigung und Blick auf allen Allenstein von oben. In der Jugendherberge erneuter Scheck: die Gleitsichtbrille war nicht in ihrem Kasten. Suchen ergebnislos. Die Putzfrau sprach nur ihr gutes Polnisch. Sonst niemand da. Immerhin gemeinsamer Gang ins schon aufgeräumte Zimmer, Suche überall, unter dem Bett, im Schrank, den ich nicht benutzt hatte, Toilette... Keine Brille. Ich schwor auf Englisch: "ohne Brille gehe ich hier nicht weg." Am Ende war die Frau von der Rezeption noch mal da; die ging mit der Putzfrau noch einmal auf Suche und sie brachten die Brille. Hatte auf dem zweiten Bett gelegen, das ich nicht benutzt hatte: transparent bescheiden auf grauer Wolldecke. Ich hab die Putzfrau umarmt (sie war ganz erschreckt und gab ihr 5 Sloty). Dann endlich losgefahren, im ersten Restaurant am Wege russische Maultaschen verspeist und kurz mit spanischen Reisenden geplaudert. Danach wurde es der schönste Tage der ganzen Reise (bisher): Sonne, nicht heiß; kein Wind, wunderbare Alleestraßen, schöne Dörfer. Erstes Etappenziel: Morag (Mohrungen; glaub ich, auf deutsch). Dort gibt es ein wunderhübsches Museum mit einer ganzen J.G.Herder gewidmeten Abteilung, Herder kam in M. zur Welt und ist dort aufgewachsen. An die Regengöttin (Peruanisch) Schöne Göttin, Himmelstochter, mit dem vollen Wasserkruge, den dein Bruder dann zerschmettert, dass es wettert Ungewitter, Blitz und Donner! Schöne Göttin! Königstochter! Und dann gibest du den Regen, milden Regen. Doch du streuest oft auch Flocken, oft auch Schloßen: Denn so hat dies er, der Weltgeist, er der Weltgeist, Virakocha, anvertrauet, anempfohlen. (Johann Gottfried Herder: Stimmer der Völker in Liedern.1778/79) Und danach Bilder wie diese: |
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