21. August 2013: Puławy
text

text

text
Ein Tag mit Dauerregen. War abzusehen; deshalb Entscheidung für die Weiterrteise mit dem Zug.
Ein kleines Abenteuer. In der Herberge haben sie mir einen Zug ausgesucht, der statt im Hauptbahnhof aus einem anderen Bahnhof starten sollte: Warszawa-Zacharia; 6 km Weg durch den Regen. Dort Kauf eines Tickets. Als ich es in der Hand hielt, sagte es mir, dass ich nach Lublin, statt wie angegeben nach Puławy fahren sollte. Umtausch, dreimaliges um Entschuldigung bittendes Verneigen der Schalterdame.
Die Arbeit ist wirklich schwer: sie tippen alles mit einem dieser Stifte in den Screentouch.

Ich bekam dann meinen Zug, der mich (erster Halt Warschau-Hauptbahnhof!) nach Puławy brachte. Jugendherberge. Außer mir eine Busladung älterer Menschen mit Kindern.

1940 war Karl Oetz auch in Puławy gewesen. Auf den Weichselwiesen standen ihre Zelte. So muss Karl es empfunden haben. Abenteuer, Pfadfinderstimmung. Leider habe ich keine Kopie seines Fotos auf dieser Maschine. Heute geht der Strom ruhig seinen Weg. Die Zeit scheinnt stehen geblieben. Autos, die ans andere Ufer wollen, hupen. Die Fähre, die noch vom Strom am Seil entlang gezogen wird, kommt sie holen.

text

text

weiter zur nächsten Etappe
zurück zur vorhergegangenen Etappe
zurück zum Überblick über alle Etappen
Für Anmerkungen, Kritik, Vorschläge, Beschimpfungen (alles wird akzeptiert): Kontakt
home