| 07. Juli 2010: 08. Juli: Zelenogorsk /Зeлeнoгopck - Repino / Peпинo - St. Petersburg / Caнkt-Пeterбypг | |
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Was ich als russische Ostsee-Riviera erlebte, ist noch einsam bis Zelenogorsk. Dort wird es lebhafter: St. Petersburg rückt näher. Massentourismus aber auch dort nicht, jedenfalls nicht an einem Wochentag. Der schöne Park, der in Zelenogorsk zum Strand führt, hat mir gefallen. In ihm lebt ein wenig vom Flair sozialistischer Ferienbiederkeit fort: Der nette Zylindermann, der auch Fahrradfahrer freundlich grüßt, das alte Café, der Kinderspielplatz und mehr. |
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Schilder zum Üben der russischen Sprache und Schrift: Ferienbasis und Cafße: Das liest sich leicht. |
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Auch die Kunst im Park atmet sozialistischen Geist |
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Russland kirchenarchitektonisch |
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Manchmal ist Russisch auch ganz einfach. Hier kündigt sich der Kurort Terioki an (Kypopt Tepийokи) |
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Der einsame Strand lädt zur Rast und zum Träumen. |
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![]() Repino / Reпинo ziert sich gerne dem Maler Repin. Der Ort lag zu seiner Zeit in Finnlad und hieß Kuokkala. 1948 gab man ihm den neuen Namen. Repin hatte dort mit seiner Frau gelebt, die in Kuokkala ein Landgut besaß. Die Information habe ich aus Wikipedia. Dort gab es rieisige Hotelklötze für die Werktätigen in sowjetischer Zeit.Wenig einladend und St. Petersburg ist nicht mehr weit. Warum nicht einen Tag früher ankommen? Ich bin zum Bahnhof gefahren und habe auf den nächsten Zug gewartet. Der brachte mich schnell in die Stadt der Zaren und der Oktoberrevolution. Bei der Ankunft im 'Finnischen Bahnhof' ein kleines Abenteuer. Beim Aussteigen warf ich mein Ticket (einen einfachen kleinen Zettel) in einen Papierkorb. Danach gab es eine Sperre, wo man das Ticket sehen wollte. Ich hab's nicht wieder gefunden. Von der Sperre schickte mich die kontrollierende Dame zurück. Ich solle mir ein neues Ticket kaufen... Ich hätte es sogar getan, hätte mich jemand verstanden. Am Ende traf ich auf einenranghöheren Beamnten, der mich wieder zur Sperre brachte und die Dame anwies, mich ziehen zu lassen. Danach mit dem Fahrrad über den Newski-Prospekt zur Jugendherberge. |
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